Wohnen und Leben in einer liebenswerten Gemeinde

Wer darauf aufmerksam machen will, dass im Saarland Industrie-, Wohn- und Freizeitlandschaft wie selbstverständlich einander ablösen, ja ergänzen können, der mag zum Beispiel auf die Lage der Gemeinde Wadgassen verweisen: Kaum, dass der Durchreisende auf dem Weg von Saarbrücken nach Luxemburg auf der Bundesautobahn A 620 die Werkanlagen von Saarstahl Völklingen passiert hat, sieht er auch schon zur Linken die baumbewachsenen Schlackenhalden von Hostenbach.

Hostenbach ist einer von sechs Gemeindebezirken Wadgassens. Autobahn und Saarlauf markieren hier den Nordrand der Gemeinde. Die restliche Grenze beschreibt einen "grünen Gürtel" , der die von Tal- und Waldlandschaften geprägten übrigen fünf Gemeindebezirke Differten, Friedrichweiler, Schaffhausen, Wadgassen und Werbeln einschließt.

Die Gemeinde, die im südwestlichen Teil des Saarlandes liegt, über 18.600 Einwohner zählt und 26 Quadratkilometer groß ist, entstand 1974 im Zuge der Saarländischen Verwaltungs- und Gebietsreform. Sie entspricht den historisch gewachsenen Gemeinsamkeiten der ehedem selbständigen Gemeinden des "Amtsbezirkes Wadgassen" und schuf die ordnungspolitischen Voraussetzungen dafür, dass sich der Raum Wadgassen zu einer Wohngemeinde mit hohem Freizeitwert weiterentwickeln konnte.

Die sechs Gemeindebezirke verfügen insgesamt über eine reiche Ausstattung an Sport-, Naherholungs-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen: Moderne Mehrzweckhallen, Fußball-, Tennis- und Turnplätze, einen Waldtierpark inmitten eines der Naherholungszentren, idyllisch gelegene Angelweiher, ein modernes Hallenbad mit Sauna und Solarium, welches dem gestiegenen Wellnesbedarf Rechnung trägt, das größte Naturwasser-Parkbad des Saarlandes und eines der größten Reitsportzentren im Südwesten.

Dem ruhesuchenden Naturfreund erschließen sich die Wälder und Tallandschaften durch ausgedehnte Wanderpfade. Die Vielfalt der Freizeiteinrichtungen begünstigt die Entwicklung einer großen Zahl von sportlichen, sozialen, musischen und naturverbundenen Vereinen.

Bauen und gewerbliche Perspektiven

Der Vorrang für das Wohnen in angenehmer Umgebung mit weitgehendem Versorgungsangebot und dazugehöriger Infrastruktur sowie einer menschen- und umweltgerechten hohen Qualität des gesamten Wohnumfeldes wird durch besondere Akzente in der Gemeindeentwicklungsplanung deutlich: Bemerkenswerte Entwicklungsziele hat sich die Gemeinde für die Bereiche einer natur- und umweltverträglichen Siedlungsentwicklung, der Verkehrsführung und -entlastung, dem Rückbau von Straßen, der Gestaltung der Ortseingänge, der Ortskernsanierung sowie der innerörtlichen Freiraum- und Grünflächengestaltung gesetzt.

Der Kreisverkehrsplatz "Lindenstraße" trägt wesentlich zur Verbesserung des Verkehrsflusses im Zentrum des Gemeindebezirkes Wadgassen bei. Auch ist vor allem die naturverträgliche Erschließung der Landschaft für die "sanfte" Naherholung außerhalb der bebauten Ortslagen zu nennen.

Die Gemeinde verfügt über keine größeren zusammenhängenden Industriegebiete. Dennoch haben bedeutende, zum Teil weltweit operierende, Unternehmen des Engineering- und Hochtechnologiebereiches ihren Sitz in Wadgassen.

Gemeindebauamt und Amt für Gewerbeförderung unterstützen insbesondere die Expansions- und Ansiedlungsbestrebungen von Firmen, die vor allem "grüne Umgebung"; schätzen. So erschloß die Gemeinde Wadgassen das 23 ha große Wohn- und Gewerbegebiet "Sitters".

Die gesamte Fläche teilt sich auf in: 5,4 ha für die Wohnbebauung mit 80 Einzelbaustellen und 5,6 ha für die Ansiedlung von nichtstörenden Gewerbebetrieben.

Darüber hinaus wurden 10 ha für öffentliche Verkehrs- und Grünflächen, 0,6 ha als Sondergebiet für großflächigen Einzelhandel und 1,4 ha als Bestand eines Mischgebietes ausgewiesen. Das Wohn- und Gewerbegebiet Sitters ist optimal über einen Kreisverkehr an das örtliche und überregionale Straßennetz (A620) angebunden.

Das Wohngebiet Weiherwies verfügt nach seiner Bebauung über eine hervorragende Wohnqualität. Die Anbindung an das örtliche und überörtliche Straßennetz ist entsprechend optimal.

Bebauungsgebiet "Kleinbruch"
Der Bebauungsplan wurde im Jahr 2004 aufgestellt. In der Sitzung am 1.2.2005 hat der Gemeinderat der Gemeinde Wadgassen den Bebauungsplan als Satzung beschlossen. Es wurden 20 Wohnbaustellen entwickelt, die alle im Jahre 2005 verkauft wurden. Die Erschließungsarbeiten begannen im September 2005 und wurde im Sommer 2006 fertig gestellt. Mit dem Wohnungsbau wurde direkt anschließend begonnen. Die Bebauungsdichte (im Bau befindlich bzw. abgeschlossen) beträgt derzeit 90 %. Fast alle Häuser sind bereits errichtet und seit Anfang des Jahres wurden die ersten bezogen.

Baugebiet "Waldwiesen"
Die Gemeinde Wadgassen hat mit privaten Investoren im Jahre 2002 das Projekt gemeinsam angegangen. Nach Entwicklung des Bebauungsplanverfahrens konnten bereits im Mai 2005 das Alten- und Pflegeheim "St. Hildegard" und die "Vitarium Parkresidenz" mit zwei Komplexen für "Betreutes Wohnen" eröffnet werden.
Es folgten die Realisierung eines Mehrfamilienhauses und von fünf Einzelbaustellen für Wohnhäuser.

Mit der großzügigen Ausweisung von Grünflächen und einem straßenunabhängigen Fuß/Radwegenetz wurde dem Natur- und Umweltschutz große Bedeutung zugemessen.

Darüber hinaus richten die Fachämter ihr Augenmerk aber auch auf die Bestandspflege des angestammten traditionellen mittelständischen und kleineren Gewerbes in der Gemeinde.

Reichhaltiges Versorgungsangebot

Ein gut ausgebautes Straßennetz erschließt die Gemeinde problemlos in jede Richtung und macht alle wichtigen Einrichtungen in wenigen Minuten erreichbar, wie zum Beispiel Schulen, Ärzte, Apotheken, Banken, Dienstleistungsbetriebe oder Behörden.

Eine Vielzahl von Geschäften mit Gütern des täglichen Bedarfs sorgt für ein reichhaltiges Angebot.

An herausragenden Gemeinschaftseinrichtungen stehen den Bürgern unter anderem eine Sozialstation, ein neues Alten- und Pflegeheim, ein DRK Gästehaus für Kurzzeit- und Tagespflege und ein heilpädagogisches Zentrum zur Verfügung.

Im jugendpflegerischen Bereich arbeitet die Gemeinde, die über einen hauptamtlichen Jugendpfleger und eine Schulsozialarbeiterin verfügt, projektbezogen eng mit den Kirchengemeinden bzw. den Schulen zusammen.
 

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