Pflegestützpunkt

Die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater

  1. helfen den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen, im Falle der Pflegebedürftigkeit oder sonstigen Not- und Bedarfssituationen schnell und gezielt alle notwendigen Hilfen zu organisieren
  2. kennen die vor Ort vorhandenen Hilfsangebote und machen deren Qualität transparent, um so den Ratsuchenden die Entscheidungen für bestimmte Leistungen und Anbieter zu vereinfachen und
  3. geben Hilfestellung und erteilen Auskünfte u. a. zu folgenden Themenbereichen:
  • Leistungsansprüche gegenüber der Pflegekasse bei Pflegebedürftigkeit
  • Sonstige Leistungsansprüche gegenüber der Krankenkasse (z.B. Häusliche Krankenhilfe)
  • Ergänzende Leistungsansprüche im Rahmen der Sozialhilfe
  • Koordination aller Möglichkeiten der Versorgung z.B. bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit oder bei Entlassung aus der Akut – Behandlung aus dem Krankenhaus nach den Wünschen und Bedürfnissen der Betroffenen
  • Angebote der ambulanten Pflegedienste, der Tages-/Nachtpflegeeinrichtungen, der Kurzzeitpflegeeinrichtungen, der stationären Pflegeeinrichtungen und des Betreuten Wohnens
  • Erstellung eines umfassenden individuellen Hilfeplanes mit Feststellung des Hilfe- und Pflegebedarfs sowie der gegebenen Sozialleistungsansprüche
  • Fragen zur Pflegeeinstufung
  • Inanspruchnahme und Finanzierung niedrigschwelliger Betreuungsangebote (z.B. Betreuungsgruppen für demenzkranke und psychisch kranke Menschen)
  • Abruf und Finanzierung häuslicher Betreuungsdienste und entlastender Dienste (z.B. hauswirtschaftliche Dienste, Haushaltshilfen, Hausmeistertätigkeiten)
  • Ergänzende Versorgungsangebote („Essen auf Rädern“, Hausnotruf; Anbieter von Gartenpflege, Wäschereidienste, Fensterreinigung; Anbieter von Freizeitangeboten etc.)
  • Ehrenamtliche Hilfs- und Unterstützungsangebote, Nachbarschaftshilfen (z.B. Fahrdienste, Einkaufshilfen, Besuchshilfen, stundenweise Betreuung in Gruppen)
  • Beanspruchung von Pflegehilfsmitteln und Hilfsmitteln (z.B. Rollstuhl)
  • Finanzierung der barrierefreien Umgestaltung der Häuslichkeit (Wohnraumanpassung)
  • Beanspruchung medizinischer Leistungen und Reha – Leistungen sowie therapeutischer Angebote mit dem Ziel der Sicherung der Häuslichkeit
  • Vermittlung von Pflegekursen für Angehörige, Teilnahme an Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige
  • Nutzung weiterer Vernetzungsangebote (z.B. Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialstationen, niedergelassene Haus- und Fachärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Ernährungsberater, Psychologen, Familienberatungsstellen, Seniorenbegegnungsstätten, Kirchengemeinden und andere Glaubensgemeinschaften, Wohnberatungsstellen, Soziale Wohngemeinschaften, Anbieter haushaltsnaher Dienste,)
  • Allgemeine Beratung und Information für pflegende Angehörige, in Überlastungs- und Notsituationen, in finanziellen Angelegenheiten sowie zum Umgang mit demenzerkrankten und behinderten Menschen
  • Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für pflegende Angehörige
  • Auswahl eines ambulanten Pflegedienstes
  • Grundpflegerische, behandlungspflegerische und hauswirtschaftliche Leistungen der ambulanten Pflegedienste und deren Finanzierung
  • Finanzierung des Besuchs einer Tagespflegeeinrichtung
  • Finanzierung der Kurzzeitpflegeangebote zur Sicherstellung der Verhinderungs- oder Urlaubspflege
  • Auswahl, Finanzierung und Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung
  • Rat und Unterstützung bei Problemen mit Anbietern von Pflegeleistungen oder mit Pflegeeinrichtungen
  • Palliative Versorgung, Begleitdienste für schwerkranke/sterbende Menschen
  • Informationen zu gesetzlicher Betreuung,  Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung

Im Pflegestützpunkt können Pflegebedürftige und ihre Angehörigen auch die entsprechenden Anträge z.B. auf Pflegeleistungen oder Krankenkassenleistungen stellen. In besonderen Fällen besteht die Notwendigkeit, nach der Feststellung des Hilfebedarfs auch ein Fall-Management in Anspruch zu nehmen, in dessen Rahmen alle notwendigen Hilfen in einem individuellen Versorgungsplan koordiniert werden.

Sprechstunde im Rathaus Wadgassen

Frau Tanja Sieger ist alle 14 Tage von 10 - 12 Uhr im Rathaus für Sie da.
Beginnend am Donnerstag, den 12. Januar 2017

Pflegestützpunkt im Landkreis Saarlouis

Choisyring 9
66740 Saarlouis

Tel.: +49 6831 1206-30                            

Fax: +49 6831 1206-329
E-Mail: saarlouis@psp-saar.net

Öffnungszeiten:
Mo - Do     09.00 – 12.00 Uhr
                    13.30 – 15.30 Uhr
Fr                 09.00 – 12.00 Uhr
                    13.00 – 15.00 Uhr

Darüber hinaus können Termine auch telefonisch vereinbart werden.